Buchtipp

Boxer
Titel:
Boxer
Verlag:
BEDE Verlag
Autor:
Manuel Fritz
Art.Nr.:
LI3603
Details:
173 Seiten, gebunden
Beschreibung:
Ein Ratgeber zur artgerechten Haltung eines Boxers.

Boxer

Der Boxer ist ein mittelgroßer, glatthaariger, kräftiger Hund mit einem quadratischen Körperbau und starken Knochen. Er hat ein lebhaftes Temperament und soll selbstbewußt, nervenstark, ausgeglichen und ruhig sein.

Die Schulterhöhe liegt bei ausgewachsenen Hunden bei 55 bis 63 cm; Weibchen sind mit 53 bis 60 cm etwas kleiner. Der Boxer darf niemals plump oder schwerfällig erscheinen. Das bevorzugte Gewicht liegt zwischen 25 und 32 kg.

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Fellfarbe und –beschaffenheit

Seitens des Zuchtstandards werden nur zwei Grundfarben anerkannt, nämlich Rehbraun und Gestromt (orange-braune Grundfarbe mit schwarzer Stromlinienzeichnung). Weiters weist der Boxer eine schwarze Maske vor. Weiße Flecken auf Brust, Beinen, Pfoten und Nase sind erlaubt.

Das Fell ist generell kurz und glatt und aus diesem Grund auch sehr pflegeleicht.
Boxer haaren durchschnittlich stark, betreiben aber eigene Fellpflege – wie Katzen - und dadurch hält sich die Menge der ausfallenden Haare in Grenzen. Sie halten sich dadurch auch immer relativ sauber.

Herkunft

Als Urahnen des Boxers gelten Hunde, die zur Mastiff-Familie gehören und deren Ursprung man in Asien vermutet. Ihre Gemeinsamkeit neben Größe und Stärke ist der breite Fang. Diese Hunde wurden wegen ihres Mutes hoch geschätzt und als Wachhunde, Jagdhunde und Kampfhunde eingesetzt.

Es waren wahrscheinlich die Römer, die dazu beitrugen, die Rasse zu schaffen, die heute als Boxer bekannt ist. Es wird jedoch auch behauptet, daß frühe Zeichnungen belegen, daß es diese Hunde schon im antiken Ägypten und Griechenland gab.
Fest steht jedoch, daß die Rasse des Boxers deutscher Abstammung ist.

Der heutige Boxer hat glücklicherweise wenig mit dem bullenbeißenden Kampfhund der Vorzeit zu tun. Er ist freundlich, gutmütig, lernfähig, leicht zu erziehen und sehr familienbezogen. Der Boxer ist generell ein sehr aufgeweckter, treuer und menschenorientierter Hund. Da er sehr gehorsam, wachsam und loyal ist, eignet er sich ausgezeichnet als Arbeitshund. Auch im Umgang mit Kindern sind die meisten Boxer sehr behutsam; Fremden gegenüber jedoch oft sehr mißtrauisch.

Sie können einen Boxer nicht als Wachhund im Hinterhof an die Kette legen, er ist ein Arbeitshund, der Abwechslung und gemeinsame Aktivitäten mit der Familie liebt. Neben gemeinsamen Spaziergängen ist er auch ein angenehmer Begleiter beim Joggen und bestens geeignet für die Ausbildung zu Aufgaben in sozialen Bereichen.

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Pflege

Da der Boxer ein sehr kurzes Fell hat, braucht er auch nicht extrem viel Pflege. Dennoch sollte das Fell alle paar Tage gebürstet werden, wobei Staub und Schuppen entfernt werden und totes Haar gelöst wird. Diese Zeit ist auch eine gute Gelegenheit, sich mit seinem Hund zu beschäftigen und somit kann man wiederum die Bindung zu seinem Tier intensivieren.

Gebadet sollte ein Boxer nur werden, wenn er sehr verschmutzt ist oder wenn der Tierarzt ein medizinisches Bad verschrieben hat. In jedem Fall dürfen nur spezielle Hundeshampoos verwendet werden.
Es ist auch sehr wichtig, die Ohren Ihres Boxers sauber zu halten und auf jedes Zeichen einer eventuellen Infektion oder Entzündung zu achten. Bei einer Entzündung oder Milbenbefall der Ohren sollten Sie umgehend den Tierarzt aufsuchen.

Ernährung

Einer der wichtigsten Punkte bei der Aufzucht eines Boxers ist natürlich die richtige Ernährung. Beim Kauf von kommerziellen Futtersorten sollten Sie unbedingt darauf achten, daß nicht nur die Zusammenstellung der enthaltenen Nährstoffe ausgewogen ist, sondern auch darauf, daß diese dem Alter und damit den individuellen Bedürfnissen Ihres Hundes entspricht.
Drei Entwicklungsstufen sind dabei zu beachten: Das Welpenalter, das Erwachsenenalter und das Senioralter. Wenden Sie sich an unsere Mitarbeiter, man berät Sie gerne bei der Auswahl des richtigen Futters.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Ernährung ist das Wasser. Genügend Wasser sorgt dafür, daß der Körper des Hundes genügend Flüssigkeit enthält und seine Organe gut funktionieren.
Achten Sie darauf, daß der Trinknapf immer sauber ist und wechseln Sie das Wasser regelmäßig.

Gesundheit

Es ist wichtig, daß Sie Ihren Hund gut kennen und beobachten. Sollten Sie auf Abweichungen im normalen Verhalten aufmerksam werden, zögern Sie nicht, den Tierarzt aufzusuchen. Darüberhinaus sollten Sie mit Ihrem Hund einmal pro Jahr zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Auch auf den jährlichen Impfschutz und ein regelmäßiges Entwurmen darf nicht vergessen werden.

Nachfolgend einige Krankheiten, die beim Boxer häufiger auftreten: Akne, krankhafte Herzvenenverengung, Krebs, Rote Räude, Herzmuskelschwäche.

Der heutige Boxer ist ein Menschenhund, der seiner Familie liebevoll ergeben ist und mit einem Schutzinstinkt ausgestattet ist. Er ist ein hervorragender Begleithund, der sie ständig auch gut bewachen wird. Die Hauptsache für ihn ist, daß er genügend Ansprache und Bewegung hat.