Motten in Futtermitteln

Bei allen Futtermitteln bei denen Getreide verwendet wird, aber natürlich auch in diversen Lebensmitteln (Reis, Haferflocken, etc.) kann es zu Mottenbefall kommen.
Besonders in der warmen Jahreszeit (die Entwicklungszeit der Motte verkürzt sich bei hohen Temperaturen) kann ein Mottenbefall zur Plage werden.

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Folgende Vorsichtsmaßnahmen sollten Sie treffen:

  • Futter immer in dichten Behältern aufbewahren.
  • Der Lagerort sollte möglichst kühl sein.
  • Futter nur in Mengen kaufen, die Sie auch in absehbarer Zeit verfüttern können.
  • Eventuell eine Mottelfalle für Lebensmittelmotten (erhältlich im Drogeriemarkt) aufstellen.

Die Männchen werden durch einen Sexuallockstoff gefangen. Somit kann man eine Weitervermehrung unterbinden. Bei leichtem Befall können Sie eine Weitervermehrung durch kurzes (24 bis 48 Stunden) einfrieren erreichen.

Einen Biomottenspray zur weiteren Bekämpfung halten wir für Sie bereit.

Sollte einmal ein kürzlich bei uns gekauftes Futter befallen sein (was trotz regelmässiger Kontrollen nie ganz auszuschliessen ist), verpacken Sie dieses in einen dichten Plastikbeutel und bringen Sie uns die Packung mit Kassabon retour.

Wir werden Ihnen das Futter natürlich sofort austauschen.

Beschreibung der Mehlmotte Ephestia kuehniella

Spannweite ca. 25 mm. Vorderflügel bleigrau mit gezackten, dunkelbraunen Querbändern. Hinterflügel einfärbig hell. Ein Weibchen legt 200 bis 300 Eier. Die Raupe wird ca. 20 mm lang. Nahrungsmittel werden versponnen. Durch Gespinnste entstehen sogenannte "Mehlzöpfe". Die Körner klumpen zusammen.