Buchtipp

Mops
Titel:
Mops
Verlag:
BEDE Verlag
Autor:
Evelyn Winckelmann
Art.Nr.:
LI3632
Details:
157 Seiten, gebunden.
Beschreibung:
Ein hervorragendes Buch aus der BEDE Praxisratgeber Serie. Verfolgen Sie die Ursprünge des faszinierenden Mopses vom 11. Jahrhundert bis zum heutigen Tag und entdecken Sie den historischen Einfluß der Niederlande auf diese traditionell chinesische Rasse. Lernen Sie den versonnenen, liebenswerten Mops kennen. Erfahren Sie etwas über sein lustiges Wesen, seine beschützende Art und seine Anhänglichkeit der Familie gegenüber.

Mops

Der Mops gehört zu den kleinen Hunderassen, ist quadratisch gebaut und gedrungen, hat kurze Beine und ein stumpfes Maul. Es ist eine sehr gesunde, robuste Hunderasse und der ideale Familienhund.

Der Mops wird Menschen und Tieren gegenüber nie Aggressionen zeigen. Er ist sehr kinderlieb und hat einen lustigen und fröhlichen Charakter mit einem lebhaften Temperament. Die Hunde dieser Rasse sind mutig und entgegen ihres Rufes bewegen sie sich gerne und mögen auch lange Spaziergänge.

Das Gewicht des Mopses beträgt je nach Geschlecht 6,5 bis 8,5 kg, wobei Hündinnen immer leichter sind als Rüden. Die Schulterhöhe liegt bei 25 bis 30 cm.

Unverkennbar ist die Verwandschaft zur Dogge und damit zu den Molossern. Der Mops ist der kleinste Vertreter der molossoiden Hunderassen.

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Aussehen

Kennzeichnend für den Mops sind der große, runde Kopf mit ausgeprägter Faltenbildung, die tiefschwarze Maske, der stumpfe breite Fang und die je nach Gemütslage melancholischen oder feurigen Augen. Ein weiteres, typisches Merkmal ist der über dem Rücken getragene Ringelschwanz. Ist die Rute auch noch doppelt geringelt, gilt sie als perfekt. Die Rute des Mopses ist von Natur aus gewunden und wird nicht kupiert.

Der Mops soll in seiner allgemeinen Erscheinung quadratisch und gedrungen wirken; das ist mit dem Begriff „Multum in Parvo“ gemeint (= viel Masse auf kleinem Raum). Durch seine gut ausgebildete Muskulatur wirkt er sehr kräftig, was jedoch nicht mit zu dick verwechselt werden sollte. Da der Mops im allgemeinen sehr gerne frisst, sollte hierauf geachtet werden – denn ist er einmal zu dick, ist es sehr schwer, das überflüssige Gewicht wieder loszuwerden.

Das Fell des Mopses ist kurz und glattanliegend, fein, weich und glänzend. Es sollte weder hart noch wollig sein. Es gibt ihn in den Farben einfarbig schwarz, silbergrau und beige (verschiedene Nuancen – von weißgelb bis gelbbraun), wobei das Gesicht, die Maske, immer schwarz ist. Um den Kontrast zwischen Fell und Maske so deutlich wie möglich zu betonen, sollte die Grundfarbe möglichst sauber sein. Von großer Bedeutung sind aber neben der Farbe -  die Falten im Gesicht, die tief und dick sein sollen, damit sie gut sichtbar sind.

Die verkürzte Schnauze des Mopses ist nicht die Folge eines gebrochenen Nasenbeines, sondern das Ergebnis einer jahrhundertelangen, gezielten Zucht. Durch die platte Nase ist das Schnarchen der Möpse unüberhörbar und unvermeidlich; mit steigendem Gewicht des Hundes steigt auch die Lautstärke seines Schnarchens an. Dies sollte ein zukünftiger Mopsbesitzer vor dem Erwerb eines solchen Tieres wissen.

Charakter

Da der Mops nie irgendeine Aufgabe zu erfüllen hatte, war er immer „nur“ Familienhund. Er eignet sich hervorragend für das enge Zusammenleben mit dem Menschen; keine Familie ist ihm zu groß, keine Wohnung zu klein, um sich wohlzufühlen. Der Mops verhält sich Menschen und anderen Tieren gegenüber immer freundlich und aufgeschlossen.

Die Hunde dieser Rasse sind sehr reinliche Tiere und ihnen fehlt auch der typische Hundegeruch. Das Bellen des Mopses klingt im Verhältnis zur Größe erstaunlich tief. Sie sind relativ gute Wachhunde und melden sofort, wenn sich ein Fremder dem Haus nähert oder jemand an der Tür klingelt.

Wie schon erwähnt, ist der Mops eine mutige Rasse. Er ist etwas draufgängerisch und furchtlos, wird aber nie aggressiv sein. Als Familienhund liebt er viel Zuneigung und ausgiebige Streicheleinheiten seitens seines Besitzers.

Möpse sind sehr ausgeglichene Hunde mit einem lebhaften, fröhlichen Temperament. Sie sind sehr intelligente Tiere und können mitunter sehr eigensinnig sein. Echte Rasseliebhaber beschreiben den Mops als perfekte Mischung von Nachdenklichkeit und hundlicher Ausstrahlung.

Herkunft

Der Mops ist eine der ältesten Hunderassen Europas und man geht heute davon aus, dass er aus China stammt. Von dort gelangte die Rasse nach Japan und später nach Europa. Erste Nachweise über Möpse in Europa stammen aus dem 15. Jahrhundert.

Früher war er die Rasse des Adels und wurde zum Modehund und zum Symbol des vornehmen Bürgertums. Der Mops ist heute schon sehr weit verbreitet. In fast allen Ländern, in denen Hunde gezüchtet und ausgestellt werden, findet man mittlerweile Möpse von hoher Qualität.

Man nimmt an, dass der Name Mops aus dem niederländischen „mopperen“ stammt, was soviel wie brummeln oder brummen heißt – und solche Geräusche gibt der Mops schießlich im Schlaf bzw. beim Dösen von sich.

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Ernährung

Bei der Ernährung eines Mopses ist zu beachten, dass diese Tiere zweifellos sehr gefräßig sein können. Es ist daher darauf zu achten, dass er sich nicht überfrisst und übergewichtig wird.

Die Auswahl des besten Futters für Ihren Hund ist schwierig. Wichtig ist, dass die Ernährung ausgewogen ist. Das Alter, das Gewicht, aber auch die Aktivität müssen in die Überlegung einfließen. Bitte beachten Sie dabei aber, dass sich die Ernährungsansprüche Ihres Hunders während seiner Lebenszeit ändern. Aus diesem Grund gibt es Futter nicht nur für Welpen oder erwachsene Hunde, sondern auch für Senioren, Hunden mit Allergien oder übergewichtigen Tieren.

Sie können heute aus einer großen Bandbreite an Futtermarken und Futtersorten wählen. Dabei wird Hundefutter derzeit in drei verschiedenen Grundformen angeboten: als Trockenfutter, halbfeuchtes Futter und Feuchtfutter.

Neben einem ausgewogenen und nährstoffreichen Futter braucht Ihr Mops aber auch Wasser. Es sichert die normalen Funktionen der Körpersysteme und sorgt für die korrekte Feuchtigkeitsversorgung. Aus diesem Grund muß Ihr Hund immer Zugang zu sauberem, frischen Trinkwasser haben. Besonders wichtig ist dies, wenn Sie Ihren Hund ausschließlich mit Trockenfutter ernähren.

Pflege

Zur täglichen Pflege des Mopses gehört auch die Bewegung. Er braucht mehr Bewegung als man vielleicht glaubt. Um die Muskulatur zu kräftigen und zu erhalten, ist ein entsprechendes Maß an Bewegung ein Muß.

Das Fell des Mopses ist zwar kurz und daher relativ pflegeleicht, trotzdem darf die Fellpflege nicht zu kurz kommen. Sie sollten Ihren Hund alle paar Tage bürsten. Dies dient nicht nur für ein schöneres Aussehen, auch abgestorbene Haare werden somit entfernt.

Bei der Nasenfalte des Mopses sollte stets darauf geachtet werden, dass diese nicht feucht ist – sie muß immer trocken sein. Bei Bedarf muß die Falte mit einem weichen Tuch und einer entsprechenden Salbe gereinigt werden, ansonsten kann es passieren, dass sich die Haut in der Falte entzündet oder gar zu eitern beginnt.

Auch eine regelmäßige Kontrolle und Pflege der Ohren, Augen, Zähne sowie des Zahnfleisches sind unumgänglich. Bei Auffälligkeiten ist es am sinnvollsten, umgehend tierärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Gesundheit

Generell ist der Mops eine sehr robuste Hunderasse; die Augen sind allerdings ein wenig anfällig für Entzündungen – sie sollten daher regelmäßig gereinigt werden.

Ansonsten gilt beim Mops dasselbe wie bei allen anderen Hunderassen – vorbeugen ist besser als heilen. Es ist wichtig für Sie und Ihren Hund, dass Sie in der Lage sind, Krankheitssymptome zu erkennen – Sie sollen jedoch nicht selbst Arzt spielen, sondern nur sensibel für Veränderungen im Verhalten Ihres Hundes werden. Schon kleine Veränderungen im Verhalten oder äußerliche Veränderungen, z.B. an Fell oder Augen, können Hinweise auf Erkrankungen sein.

Eine weiterer, wichtiger Bestandteil für die Gesundheitsvorsorge ist die jährliche Impfung Ihres Hundes. Im Zuge dieser Impfungen kann auch eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung von Ihrem Tierarzt durchgeführt werden.

Möpse sind mutig und tapfer und offenbar relativ schmerzunempflindlich. Es gibt Geschichten, nach denen sie trotz schweren Verletzungen keinen Laut von sich gaben. Auf der anderen Seite können sie bei bedarf auch sehr zimperlich sein – wenn sie zum Beispiel bei schlechtem Wetter hinaus müssen.

Man kann aber kurz zusammenfassend über den Mops sagen, dass es sich um eine überaus faszinierende Rasse handelt , die als Familienhund die erste Wahl ist.