Buchtipp

Siberian Husky
Titel:
Siberian Husky
Verlag:
BEDE
Autor:
Stefan Pfaffenburner
Art.Nr.:
LI3606
Details:
Praxisratgeber Hunde 156 Seiten, viele Farbfotos, kartoniert.
Beschreibung:
Ein Ratgeber zur artgerechten Haltung eines Siberian Husky. Ein außergewöhnliches Buch aus der bekannten Praxisratgeber Serie des BEDE-Verlages. Die 156, mit ausdruckstarken Fotos bebilderten Seiten behandeln die wichtigsten Themen rund um den Siberian Husky.

Siberian Husky

Der Siberian Husky ist ein mittelgroßer Hund, schnell und elegant in der Bewegung. Er ist nach wie vor äußerst fähig, seine ursprüngliche Aufgabe als Schlittenhund zu erfüllen und leichtere Lasten in mäßigem Tempo über große Entfernungen zu ziehen.

Die Widerristhöhe beim Siberian Husky beträgt bei Hündinnen 51 bis 56 cm, bei Rüden 53 bis 60 cm. Das Gewicht liegt bei Rüden bei ca. 25 kg und bei Hündinnen bei ca. 20 kg.

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Farben

Alle Farben von schwarz bis rein weiß. Eine Vielfalt von Zeichnungen am Kopf ist üblich, einschließlich auffallender Muster.

Herkunft

Als Heimat des Huskys betrachtet man Ostsibirien. Seine „Züchter“ waren Nomadenstämme, die ihn vor allem als Zugtier hielten – Wachsamkeit war weniger gefragt. Ob mit den Hunden auch gejagt worden ist, kann man wohl annehmen, obwohl es nicht ausdrücklich bezeugt wird.

Der heute gezüchtete Siberian Husky ist kein wilder Wolfsmischling, sondern ein schöner, fügsamer, freundlicher und wundervoller Hund für die Zucht wie für die Arbeit. Seit den 70er Jahren gewann er in Europa stark an Beliebtheit; Schlittenhunderennen wurden zur winterlichen Wochenendattraktion.

Siberian Husky sind sehr selbständig und eigenwillig – sie brauchen Disziplin. Sie lernen nicht nur gern, sondern sie fordern dazu auf. Der Husky ist zärtlich zu seiner Familie und freundlich zu Fremden. Als Wachhund ist er wenig geeignet.

Der Siberian Husky braucht ausgesprochen viel Auslauf. Da er im allgemeinen weder zur Jagd, noch zum Schlittenziehen verwendet wird, muss der Hund seine Energien bei anderen Aktivitäten ausleben können. Wandern, Radfahren, Joggen, Breitensport, Agility, alles macht der Husky mit Freude mit.

Eine kleine Schattenseite des Huskys ist das Graben. Das kommt von seinem Instinkt, ein Loch in den Boden zu graben, um beim Ruhen (z.B. in der schneebedeckten Tundra) warm zu bleiben. Berücksichtigen Sie dies – stellen Sie Ihrem Hund einen Teil des Gartens zum Graben zur Verfügung, dann ist das Problem gelöst.

Pflege

Sie sollten bedenken, dass der Siberian Husky zu den nordischen Rassen gehört und daher ein dickes, wolliges Fell besitzt, das er mindestens einmal jährlich wechselt. In dieser Zeit haaren sie ziemlich stark, halten sich ansonsten aber selbst sauber und haben wenig Hundegeruch. Das Fell sollte aber regelmäßig gebürstet werden, da es sonst verfilzt und ungepflegt wirkt.

Hunde lieben es in den seltensten Fällen, gebadet zu werden. Sollte ein Bad jedoch aufgrund starker Verschmutzung nötig sein, verwenden Sie keine für Menschen übliche Reinigungsmittel. Diese Mittel entziehen dem Hund zuviel Hautfett, das  ihn vor Durchnässung schützt. Verwenden Sie ausschließlich geeignete Hundeshampoos.

Ansonsten ist der Siberian Husky anspruchslos und pflegeleicht.

Ernährung

Wie beim Menschen hängt die Gesundheit Ihres Hundes weitgehend von seinem Futter ab. Heutzutage werden viele verschiedene Arten von Hundefutter angeboten, wobei man diese in Trockenfutter, halbfeuchtes Futter und Dosenfutter unterteilt. Weiters wird dieses Futter für verschiedene Altersgruppen angeboten: Welpen, erwachsene Hunde und Seniorhunde. Bedenken Sie bitte auch, daß aktive Hunde, wie der Siberian Husky, einen höheren Energiebedarf haben wie ruhige Hunde. Fragen Sie unsere Mitarbeiter nach den individuellen Anforderungen Ihres Tieres. Das richtige Futter zu finden, ist für die Erhaltung der Gesundheit Ihres Hundes wichtig.

Ebenso wichtig wie das richtige Futter ist sauberes Wasser. Wechseln Sie das Wasser häufig und säubern Sie regelmäßig die Wasserschüssel Ihres Hundes.

Gesundheit

Der Siberian Husky ist eine sehr robuste und unanfällige Rasse. Es gibt praktisch keine rassetypischen Probleme, jedoch gibt es einige Krankheiten, die beim Husky häufiger auftreten können: Zinkmangel (Dermatose), Grauer und Grüner Star, Hüftgelenksdysplasie, Leckekzem, Magenerweiterung.

Beobachten Sie Ihren Hund aufmerksam und kontaktieren Sie Ihren Tierarzt bei auftretenden Krankheitssymptomen sofort. Es ist immer besser, Krankheiten vorzubeugen, als sie später bekämpfen zu müssen.

Wesen

Der Siberian Husky gilt als ausdauernder und widerstandsfähiger Hund mit einem freundlichen Wesen und gutmütigem Charakter. Aufgrund seiner Selbständigkeit und Eigenwilligkeit sowie seinem ausgeprägten Jagdeifer benötigt die Haltung  dieser Rasse doch ein wenig Erfahrung.