Buchtipp

Mein Gesunder West Highland White Terrier
Titel:
Mein Gesunder West Highland White Terrier
Verlag:
BEDE
Autor:
Dr.med.vet. L. Ackerman
Art.Nr.:
LI3512
Details:
120 Seiten, viele Farbfotos, kartoniert.
Beschreibung:
Ein hochklassiges Buch aus der BEDE-Serie „Mein gesunder Hund“. Der Autor, Dr.med.vet. Ackerman gilt als weltweit anerkannter Spezialist der Veterinärmedizin. Seine Vorträge und Bücher finden großen Zuspruch. Das besondere Interesse des Autors gilt Fragen der richtigen Behandlung von Hautkrankheiten, Ernährung und der Vererbungslehre.

West Highland White Terrier

Die Idealgröße beim West Highland White Terrier – kurz auch als der Westie bekannt – liegt bei 28 cm für Rüden, wobei die Weibchen mit etwa 25 cm etwas kleiner bleiben.

Der Zuchtstandard des Westies fordert einen kleinen, wohlproportioniert und widerstandsfähig aussehenden Terrier, der Selbstbewußtsein ausstrahlt und sich gut präsentiert. Er sollte kräftig gebaut sein, eine tiefe Brust, einen geraden Rücken sowie muskulöse Beine haben.

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Aussehen

Der Westie hat ein weißes Fell, eine schwarze Nase sowie schwarze Augenringe, Pfotenballen, Krallen und Leftzen. Die Augen sind gewöhnlich dunkel gefärbt; die Haut sollte dunkel pigmentiert sein.
Westies verfügen über ein Doppelfell, bei dem die Deckhaare glatt und drahtig sind, das Unterfell ist weich und dicht.

Herkunft

Der West Highland White Terrier ist ein weißer Cairn Terrier und stammt vom Schottischen Hochland.
Es gibt viele Geschichten über den Ursprung dieser Rasse, die Wahrheit liegt jedoch immer noch im Verborgenen. 1904 wurden sie als West Highland White Terrier anerkannt und schnell populär.
Seit einigen Jahren ist der Westie ein absoluter Moderenner, mit allen Nachteilen einer profitorientierten Zucht. Aus diesem Grund sollten Sie großen Wert auf eine sorgfältige Züchterwahl legen.

Charakter

Der West Highland White Terrier ist ein selbstbewußter, robuster und energiegeladener Hund, der immer zu Spiel und Spaß aufgelegt ist. Obwohl Westies den Tag gerne mit Faulenzen verbringen, brauchen sie als echte Arbeitshunde eine Aufgabe. Regelmäßige Spaziergänge und anderweitige Familienaktivitäten sind sehr wichtig. Sie können auch sehr gut für Aufgaben im sozialen Bereich ausgebildet werden.

Der Westie ist aufmerksam, wachsam und unkompliziert im Umgang mit Kindern.
Er muß aber in jedem Fall lernen, was erlaubt und was verboten ist, damit er keine lästigen Verhaltensweisen entwickelt und letztendlich seine Familie und die komplette Nachbarschaft tyrannisiert. Ein wohlerzogener und geliebter Westie ist in jedem Fall ein wertvolles Familienmitglied.
Das Wichtigste jedoch ist, daß Sie Ihrem Westie die Zeit und Aufmerksamkeit widmen können, die er verlangt.

Pflege

Der Westie als einfacher Haushund ist pflegeleicht, sollte jedoch regelmäßig gebürstet werden. Auch Besuche im Hundesalon sollten hin und wieder gemacht werden.

Der West Highland White Terrier ist für verschiedene Hautkrankheiten anfällig. Allergien sind bei dieser Rasse häufig festzustellen, die sich durch übermäßiges Lecken und Kratzen äußern. Regelmäßige Besuche beim Tierarzt und eine eventuelle Verwendung von medizinischen Shampoos können dem jedoch entgegenwirken.

Ernährung

Bei der Aufzucht eines Westies ist die Ernährung natürlich einer der wichtigsten Punkte. Man sollte dabei die Bedürfnisse seines Hundes kennen. Es ist sehr wichtig, daß keinesfalls rohes Schweinefleisch an den Westie verfüttert wird, da hier ein Herpesvirus auftreten kann.

Beim Kauf von kommerziellen Futtersorten sollte unbedingt darauf geachtet werden, daß nicht nur die Zusammenstellung der enthaltenen Nährstoffe ausgewogen ist, sondern auch darauf, daß diese Zusammenstellung dem Alter und damit den individuellen Bedürfnissen des Hundes entspricht. Unsere Mitarbeiter stehen Ihnen dabei mit Rat und Tat gerne zur Seite.
Die wichtigsten Grundregeln für eine gesunde Ernährung sind neben der Auswahl des richtigen Futters und dem Verabreichen geeigneter Portionen: kein rohes Fleisch füttern; ständig frisches Wasser zur Verfügung stellen; kein zu kaltes oder zu heißes Futter; Futterreste entfernen, sobald der Hund aufhört zu fressen und Ruhe nach den Mahlzeiten.

Gesundheit

Wie bei allen anderen Hunderassen gibt es auch beim West Highland White Terrier einige Krankheiten, die häufiger auftreten. Zu erwähnen wären dabei: Grauer Star, Grüner Star, Osteopathie des Unterkieferknochens, Epidermale Dysplasie, Allergien. Sollten Sie auf Abweichungen im normalen Verhalten Ihres Hundes aufmerksam werden, zögern Sie nicht, umgehend den Tierarzt aufzusuchen. Eine rechtzeitig erkannte und behandelte Krankheit ist schnell wieder vergessen – verschleppte Symptome machen eine korrekte Diagnose schwierig und verlängern den Heilungsprozeß. Achten Sie auf einen stets wirksamen Impfschutz.

Der West Highland White Terrier ist ein Energiebündel, läßt sich aber Streicheleinheiten und Umarmungen gerne gefallen. Trotz seiner geringen Größe kann er auch ein verläßlicher Beschützer sein – dies hat aber nichts mit Aggressivität und Unberechenbarkeit zu tun. Der Westie eignet sich aber auch für viele Hundesporarten wie Agility, Ausstellungstraining, Gehorsamstraining und vieles mehr. Aufgrund der vielen Betätigungsmöglichkeiten ist die Beliebtheit des West Highland White Terriers in den letzten Jahren enorm gestiegen.