BARF - Bald in aller Mäuler?

Könnten Hunde ihr Menü selbst zusammenstellen, würden sie vielleicht auf BARF umsteigen.

Das „Biologisch Artgerechte Rohe Futter“ ist eine möglichst naturnahe Ernährung für Hunde (und Katzen). Vor allem magenempfindliche und allergiegeplagte Hunde können davon profitieren. Die Methode basiert auf der Fütterung von rohem, unbehandeltem Fleisch und kopiert die von den Wölfen ererbte Ernährungsweise, die ihre Beutetiere als Ganzes verzehren.

Im Alltag leicht umsetzbar

Nun haben die wenigsten Hundebesitzer die Möglichkeit, ein komplettes Beutetier zu erlegen, es entsprechend zu lagern und frisch portioniert darzureichen. Zoofachhändler bieten daher eine Vielzahl an alltagstauglichen Lösungen an, die zudem alle nötigen Nährstoffe enthalten. Die Auswahl an Innereien und hochwertigem Tiefkühlfleisch aus der Truhe reicht dabei von Rind und Huhn über Lamm und Pferd bis zu Känguru und Fisch.

Leckere Kräuter und frisch geraspeltes Gemüse, Kalzium und weitere Ergänzungsfuttermittel wie z. B. Eier, Obst in geringen Mengen, kalt gepresste Öle wie Lachsöl garantieren nicht nur Abwechslung im Hundenapf. Sie können damit auch ganz einfach die individuellen Bedürfnisse Ihres Lieblings erfüllen.

Wie stelle ich die Ernährung um?

Die Ernährung kann meist übergangslos umgestellt werden. Bei Zweifeln fragen Sie Ihren Tierarzt oder Ihren ZOO & Co. Fachberater. Zuvor sollten Sie Ihrem Hund allerdings einen Fastentag „gönnen“, damit sich der Darm entleeren kann. Am nächsten Tag beginnen Sie, die rohe Nahrung zu füttern, verteilt auf zwei bis drei Portionen. Lassen Sie sich von unseren Rezepten inspirieren, die wir Ihnen von jetzt an vorstellen ...