Buchtipp

Katzen Bildatlas
Titel:
Katzen Bildatlas
Verlag:
BEDE Verlag
Autor:
Gebhardt, Bannon, Yamazaki
Art.Nr.:
L13380
Details:
300 Seiten, viele Farbfotos, Großformat, gebunden.
Beschreibung:
Der Katzenbildatlas ist ein besonderes Buch über Katzen. Die über 420 farbigen Fotos wurden alle von dem berühmten japanischen Tierfotografen Tetsu Yamazaki in einer Art und Weise aufgenommen, wie sie wohl unvergleichlich sind.

Bengalesen

Ihre Rasse ist verhältnismäßig jung, ihr Ursprung dafür alt und wild: Bengalenkatzen sind eine Mischung aus Wild- und Hauskatze.

Foto

Das merkt man ihnen am Jagdverhalten und ihrem ausgeprägten Bewegungssinn an. Trotzdem können die eleganten Miezen so liebevoll und treu wie eine normale Hauskatze sein. Für diese Schönheiten gibt es viele Namen: Bengalenkatzen, Bengali, Bengalesen, Zwergleoparden oder sogar Leopardette genannt. Freunde dieser Rasse begeistert neben der Eleganz der Tiere auch der ursprüngliche, etwas wilde Charakter.

Vor allem die Kätzinnen haben den Ruf, grossen Wert auf ihre Unabhängigkeit zu legen und beiweilen die Krallen auszufahren. Bereits den Jungtieren merkt man an, dass sie noch nicht jahrhundertelang domestiziert wurden: Sie sind wilder und ausgelassener als andere kleine Kätzchen und richten ziemlich viel Unfug an.

Der Bengalese geht auf die kalifornische Züchterin Jean Sugden zurück. Im Jahr 1963 kreuzte sie eine asiatische Leopardenkatze mit einer American Shorthair. Um Bengalenkatzen zu verstehen, ist es deshalb sinnvoll, sich die wilde Hälfte der Zucht näher anzuschauen: Asiatische Leopardenkatzen wiegen bis zu sieben Kilogramm und messen inklusive Schwanz mehr als einen Meter. Sie können im tropischen Regenwald ebenso überleben wie in Halbwüsten und im Gebirge. Hauptsächlich nachtaktiv, ernähren sie sich von Kleinsäugern, Vögeln, Reptilien und Fischen. Und das ist wahrlich das besondere: Sie lieben Wasser, ihre Vorfahren sind sehr gute Schwimmer.

Auch springen sie sehr hoch und ihre Bewegungsfreude ist ausgeprägter als bei anderen Katzen. Deshalb sollte man eine Bengalenkatze möglichst nicht lange allein lassen. Außerdem wird geraten, einem solchen Tier Auslauf zu bieten. Wer sich gut kümmert und Ansprechpartner Nummer eins für seine Katze ist, auf den kann sich die Leopardette übrigens als Bezugsperson durchaus einlassen und genauso anhänglich sein wie jeder andere Stubentiger.

Der Kopf der Bengalesen ist relativ breit, das Profil leicht gekrümmt. Die Ohren bei ausgewachsenen Tieren sind dagegen eher klein, die Augen groß, oval, weit auseinder stehend und leicht schräg gestellt. Bengalen verfügen über einen robusten Knochenbau und kräftige Muskulatur. Einen Nachteil haben sie jedoch: Nicht viele Züchter sind auf Bengalen spezialisiert, die Tiere sind daher nicht leicht erhältlich und dadurch verhältnismäßig teuer.