Kennen Sie das? Gebannt schauen Sie auf die Pose. Ihre Gedanken kreisen um einen einzigen Punkt: Wann endlich wird sie sich bewegen, wann zittert sie, tanzt sie, hüpft sie, wann hebt sie sich, gleitet langsam davon, um dann wie der Blitz von der Wasseroberfläche zu verschwinden? Das ist der erlösende Moment, angebissen. Rotaugen sind hemmungslos, Brassen heben, Schleien zupfen zaghaft, der Karpfen zieht ab, der Zander läßt sich unendlich viel Zeit und der Hecht packt kompromißlos zu.
Das Fischen mit der Pose (Schwimmer) kann auf eine Vielzahl von Fischen ausgeübt werden, zB. Karpfen – Forellen – Barsch usw.
Eine Art davon ist das Fischen mit der Feststellpose.
Dabei wird die Hauptschnur durch die Feststellpose gezogen und anschließend auf die Tiefe, die man befischen will, fixiert. Als nächstes befestigt man den Wirbel (der dazu dient schnell und einfach den Haken zu wechseln), danach kommt das Vorfach mit dem Haken, dieses gibt es auch schon fertig gebunden und in verschiedenen Vorfachlängen.
Vom Bleischrot befestigt man soviel, dass die Pose senkrecht im Wasser steht.
Beim Posenfischen mit dem Schnurstopper kommt auf die Hauptschnur zuerst der Silikon- od. Schnürchenstopper, dieser wird wieder auf die Tiefe, die man befischen will, eingestellt; dann kommt die Durchlaufpose. Vom Wirbel weg ist es die gleiche Montage wie oben beschrieben.
Der Vorteil bei dieser Methode ist, dass es beim Auswerfen nicht so leicht zu einer Verwicklung kommt, da man von der Angelspitze weg nur die Vorfachlänge und den Haken mit dem Köder hat und nicht die gesamte Länge, die man befischen will.
Beim Posenfischen sieht man jeden kleinen Zupfer, da sie sofort ins Wasser eintaucht, und wenn sie dann untenbleibt ist es ein sicheres Zeichen für einen Biss und es folgt der Anschlag.