Abwechslung, frische Luft und Platz (fast) ohne Ende –Volieren auf Balkon oder Terrasse sind der ideale Sommersitz für Vögel. Plus: In den großzügigen Käfigen kann man mehrere der gefiederten Familienmitglieder halten – wie es den natürlichen Bedürfnissen der meisten Exoten, Kanarien und Sittiche entspricht. Die Sozialkontakte innerhalb einer Art führen ganz klar zu ausgeglichenen und zufriedenen Tieren.
Langeweile ist in der Voliere ein Fremdwort, wenn – zusätzlich zu den Artgenossen - eine abwechslungsreiche Einrichtung für Beschäftigung sorgt. Frische Äste eignen sich zum Abknabbern oder fördern als unterschiedlich dicke Sitzstangen die Fußmotorik unserer gefiederten Freunde. Geeignet sind Äste von Ahorn, Buche, Eiche, Erle, Flieder, Linde, Weide sowie von unbehandelten Obstbäumen. Die Natursitzstangen sollten regelmäßig erneuert werden.
Vielflieger oder Klettermaxe? Je nach Vorliebe der einzelnen Arten sollte in der Voliere ein Kletterparadies aus Ästen beziehungsweise Platz zum Fliegen geschaffen werden. Auch das Angebot an Nistmöglichkeit richtet sich nach den artspezifischen Wünschen. Mehrere leicht zu reinigende Futter- und Wassernäpfe sowie eine Schale zum Baden sind dagegen Standard. Das Wasser sollte den Vögeln höchsten bis zum Bauch reichen. Regelmäßige Freiflüge in der Wohnung gehören aber auch im Sommer zum Standardbeschäftigungsprogramm der Piepmätze. Für gesunde Sonnenbäder sollte die Volieren auf der Terrasse oder dem Balkon an einem hellen, zugfreien Platz mit ausreichend Schatten stehen. Rückendeckung bietet Sicherheit: Eine Seite der Voliere kann beispielsweise an der Hauswand stehen. Wenn sich dann der Sommer dem Ende neigt kann die Voliere auf Rollen ganz einfach ins warme Zimmer geschoben werden.